„Gott redete mit Abram und sprach: Ich schließe meinen Bund zwischen mir
und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen
Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein." (Gen 17,3b.7)
In dieser Fastenzeit spüre ich besonders viel Ver-bund-enheit. Nicht nur mit Gott – auch wenn mir die Ausgangssperre hilft, intensiv mit Ihm ins Gespräch zu kommen. Mit meiner Familie und meinen Freundinnen telefoniere oder schreibe ich fast täglich, wir „treffen" uns zum Kaffeetrinken, sehen uns im Video-Chat oder kochen „gemeinsam". Und über jedes einzelne, direkte Gespräch mit den Nachbarn freue ich mich. Wir tauschen uns aus über das, was uns belastet oder begeistert, was wir in dieser Zeit über uns selber lernen.
Meine Verbundenheit mit Gott, mit mir selbst und den Nächsten darf in dieser Zeit wachsen! Trotz mancher Schwierigkeiten wird das einfacher und deutlicher für mich. Ich bin dankbar und hoffe, unter anderen Umständen werde ich diese Verbundenheit weiterhin so pflegen und wertschätzen.
Lea Mohr, Betreuerin der Ministrant/innen und Mesnerin in der Jesuitenkirche Innsbruck
Bild: Der Regenbogen - Symbol der Verbundenheit zwischen Himmel und Erde, Gott und Mensch.