Tagesimpuls aus der Jesuitenkirche

von Bruno Niederbacher SJ, Dienstag, 5. Mai 2020

Symbol

Aus dem Evangelium nach Johannes (10,11.27-30)

Ich bin der gute Hirt... Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

Zwei Statuen flankieren das Altarblatt am Franz Xaver Altar. Die eine stellt Christus dar, den guten Hirten, der auf seinen Schultern das Schäflein nach Hause trägt. Die andere Statue zeigt einen Jesuitenmissionar (Ist es Franz Xaver?), der einen fremden Jungen auf dem Rücken trägt. Diese Darstellung dürfte inspiriert sein durch einen Traum, den Franz Xaver 1537 in Venedig hatte, noch lange bevor er daran dachte, einmal nach Indien zu gehen. Damals warteten die ersten Jesuiten auf eine Gelegenheit, ins Heilige Land zu fahren. Eines Morgens erzählte Franz Xaver seinem Gefährten Simon Rodrigues folgenden Traum: „Wie bin ich gerädert. Weißt du, was ich träumte? Mir schien, ich trüge einen Inder auf dem Rücken, und der war so schwer, dass sein Gewicht mich fast erdrückte." (Aus: Rita Haub, Franz Xaver. Aufbruch in die Welt, 2002, 23). Während ich die Statuen betrachte, denke ich:

Bruno Niederbacher SJ, Jesuitenkolleg Innsbruck

Bild: Altar in der Franz-Xaver-Kapelle der Jesuitenkirche.

 

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