Das Gemälde an der Rückwand der Franz Xaver Kapelle erzählt die Geschichte vom „Krebswunder". Es zeigt den Jesuitenmissionar Franz Xaver auf der stürmischen Schiffsfahrt zu einer Insel bei Amboina (in der Nähe von Neu-Guinea) im Frühjahr 1546. Auch sein Begleiter Fausto Rodriguez ist dargestellt, der später eine eidesstattliche Erklärung zur Geschichte vom Krebswunder abgab. So gelangte die Geschichte in die Heiligsprechungsbulle Franz Xavers. Im Bild links hinten sieht man das Schiff im Sturm. Franz Xaver nimmt sein Kreuz, das er sonst um den Hals trägt, taucht es von der Bordwand aus in die stürmische See und betet zu Gott, sie aus der Not zu erretten. Die Schnur reißt, und das Kreuz versinkt in den Wellen. Der Sturm legt sich nur langsam. Erst 24 Stunden später erreichen sie die Insel Seran im Westen von Neu-Guinea. Während die Schiffsleute Waren an Land bringen, gehen Franz Xaver und Fausto dem Strand entlang. Da kommt eine große Krabbe, vermutlich eine Räuberkrabbe, aus dem Wasser. Sie hält in ihren Scheren das verlorene Kreuz. Fausto weist darauf hin, und Franz Xaver ist voller Dankbarkeit. Die Geschichte sagt mir: Auch in schwierigen Situationen gibt es wunderbare Ereignisse, die in mir Freude und Dankbarkeit auslösen können. Herr, lass sie mich nicht übersehen!

Bruno Niederbacher SJ, Jesuitenkolleg Innsbruck

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