Beten angesichts von Corona
Auch wenn die monatliche Eucharistiefeier mit Gebet für kranke Menschen, deren Angehörige und Pflegende in der Jesuitenkirche am Freitag, 3. April, nicht stattfinden kann, können wir uns angesichts der weltweiten Corona-Pandemie umso mehr miteinander verbunden fühlen im Gebet zu Gott, in der Sorge füreinander, jede/r an ihrem/seinem Ort. Es ist ein besonderes Zeichen der Verbundenheit und der Geschwisterlichkeit in Freundschaft mit denen verbunden zu sein, die nicht nur von dieser Krankheit betroffen sind, sondern auch vom Stigma, von der Angst und den Folgen der Krise.
Wir zünden eine Kerze an und beten zu Gott...
- für alle, die am Corona-Virus bei uns und überall auf der Welt erkrankt sind.
- für alle Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern, auf den Hospiz- und Palliativstationen, die in diesen Tagen auf die Nähe und regelmäßige Besuche ihrer An- und Zugehörigen verzichten müssen.
- für alle Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflege- und Altenheimen, in den Behinderteneinrichtungen, die keinen Besuch von ihren geliebten Menschen empfangen können.
- für alle Erkrankten, damit sie die Stärke haben, wieder gesund zu werden.
- für alle Einsatzkräfte, die in diesen Tagen an ihre Grenzen gehen.
- für das Personal der Intensivstationen, die mit allen Kräften um das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten kämpfen.
- für die Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch diese Krise schwere finanzielle Verluste hinnehmen müssen.
- für alle, die ihre Arbeit verlieren, in Existenznöte fallen und in eine unsichere, ungewisse Zukunft blicken müssen.
- für all jene, die unter der Einsamkeit, der Isolation und Ängsten vor dem, was vielleicht noch kommen wird, leiden.
- für .........
Gott, steh uns bei in dieser schweren, herausfordernden Zeit, stärke und segne uns. Amen.
Romana Thurnes und Christian Sint, Seelsorgende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, und Josef Walder, Diakon
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