Glaubenszeichen #2 - damit die Quellen nicht versiegen

Eine kurze Besinnung für Zuhause: Glaubenszeichen - Taufe (Liegt in Print-Form im Weihwasserbecken aus, bedienen Sie sich gerne!)

Symbol

+ Glaubenszeichen: Tauferinnerung – damit die Quelle nicht versiegt

Draußen wird es nun früh dunkel. Wir zünden in dieser Jahreszeit gerne Kerzen an, und freuen uns an ihren hellen Schein. Kerzenlicht schafft Atmosphäre, ist einladend,
ist heimelig. Nicht nur äußerlich, wir sehnen uns auch innerlich nach Licht, wollen Dunkles in uns überwinden.

Im 1. Johannesbrief heißt es: „Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm." (1 Joh 1,5) Licht ein Symbol für Gott. Bei unserer Taufe wurde eine Kerze angezündet und gesagt:
„Du bist Licht geworden in Christus. Lebe als Kind des Lichtes, bewähre dich im Glauben ..."

Sich im Glauben bewähren, es mag viele Möglichkeiten dazu geben, eine ist schlicht: helle, freundliche, einladende Menschen sein und so etwas von dem Gott zeigen,
an den wir glauben.

Das Zitat wird dem heiligen Franziskus zugeschrieben. Er soll zu seinen Ordensbrüdern gesagt haben: „Verkündet das Evangelium, wenn nötig, gebraucht Worte." Unabhängig von der ungewissen Quelle: In jedem Fall, eine sehr gute christliche Handlungsanweisung!

Ein Taufauftrag, ein Taufwunsch: Atmosphäre schaffen, wo sie durch Schwarzseherei, unfreundliche Kritik, abweisendes Verhalten vergiftet wurde.

Ist das eine Banalisierung des Glaubens? Ein heller, freundlicher, einladender Mensch sein und so Zeugnis von einem Gott geben, der nichts Finsteres in sich hat, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit, auf die wir uns reflexartig verlassen können! Es braucht Übung und Gnade, um ein solcher Mensch zu werden.

Der helle Schein einer Kerze, er schafft Atmosphäre und wirkt friedvoll auf mich. Der Blick in eine Kerzenflamme lässt mich ruhig werden, beruhigt mich.
„Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm." 

Der helle Schein einer Kerze, er schafft Atmosphäre und wirkt friedvoll auf mich. Der Blick in eine Kerzenflamme lässt mich ruhig werden, beruhigt mich.
„Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm." 

Ich zünde eine Kerze an, schaue in die Flamme, spüre den Frieden, den die kleine Flamme in mir wachruft und bete:
Getauft sein,
das Evangelium verkünden,
ein heller,
freundlicher,
einladender Mensch sein.
Gib mir deine Gnade dazu,
Gott.

Ich verweile ein paar Minuten bei dieser Bitte und dem Schein der Kerze.
Dann schließe ich mit einem Kreuzzeichen. +

(Ich wiederhole diese spirituelle Übung noch ein-, zweimal in dieser Woche, um die Taufgnade, Dunkles in mir zu überwinden und Licht sein zu dürfen, neu zu entfachen.)

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